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Tee für PuK

 

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Klassen 3b und 5b

Biologielehrerin Mag. Inge Stephan

 

Die Klassen 3B und 5B des Reithmanngymnasiums haben sich zu Beginn des Schuljahrs bereit erklärt am „Projekt Tee für Puk“ teilzunehmen. Die Inhalte des Projektes könnt Ihr aus unserer Projektpräsentation, gezeigt im Rahmen von Elternabenden, entnehmen:

 

 

 

Warum haben wir uns entschlossen an diesem aufwendigen Projekt teilzunehmen?

In den Bildungs- und Lehraufgaben des Lehrplanes für Biologie und Umweltkunde sollen Schüler und Schülerinnen Einblicke in ausgewählte Forschungsschwerpunkte der modernen Biowissenschaften erhalten. Ferner wird in den didaktischen Grundsätzen die „Vermittlung von naturwissenschaftlichen Denkens“ gefordert.

Die Methode des „forschenden Lernens“ ist jedoch in den derzeit üblichen Unterrichtskonzepten nicht vertreten. Diese besondere Form des Lernens hat zum Ziel Fragen- und Problemstellungen der Biologie von Schülern selbst entwickeln zu lassen. Schülerinnen und Schüler erarbeiten sich Fragestellungen und Antworten zu ausgewählten Themen selbst und gewinnen die Erkenntnisse nicht durch reine Vermittlung der Lehrinhalte  nur durch die Lehrperson.

Beim forschend- entdeckenden Lernen können Schüler somit ihre wissenschaftlichen Erkenntnisse, ihr Verständnis und ihre Fähigkeiten zur wissenschaftlichen Arbeitsweise selbst erarbeiten und wissenschaftliche Vorgangsweisen in der Praxis erleben.

 

Ziele dieser Methode sind die von der Wirtschaft immer wieder geforderten Schlüsselkompetenzen:

-        breite Orientierung

-        vernetztes, kritisches Denken

-        Kreativität

-        Methodische Flexibilität

-        Teamfähigkeit

 

So sind wir mit Unterstützung zahlreicher Institutionen auf dem Weg die Vermittlung des naturwissenschaftlichen Denkens im Rahmen des Biologieunterrichtes zu verbessern.

 

Zu den Inhalten der ersten beiden Einheiten:

 

Bilder zu den Versuchen und Kurzbeschreibung von Simon Corazza, Klasse 5B 

„Warum werden die Blätter im Herbst bunt?“

Der erste Versuch der 5B und 3B

 

Im Rahmen des ‚Tee für Puk’ – Projektes arbeiten wir mit dem Botanischen Garten Innsbruck zusammen, um die Welt der Pflanzen besser verstehen zu lernen. Unsere Klasse besuchte an einem Nachmittag den Botanischen Garten, wo uns bereits ein Versuch erwartete.

Die Frage, um die es sich in diesem Versuch drehte lautete:

 

„Warum werden die Blätter im Herbst bunt?“

 

Wir wurden in Gruppen aufgeteilt und jede Gruppe bekam eigene Utensilien, um eine Papierchromatographie –die die Antwort auf die Frage liefern soll- auszuführen.

Wir bekamen das Blatt einer Buntnessel zum Untersuchen, welches sorgfältig zerkleinert und mit Aceton zu einem Brei gerührt wurde. Wir filterten die Chlorophyll-Lösung heraus und trugen die Lösung auf ein Stück Löschblatt auf. Das Löschblatt stellten wir aufrecht in ein mit Benzin gefülltes Glas.

Nach einiger Zeit konnte man erkennen, dass die Farbstoffe des Blattes – Chlorophyll a, Chlorophyll b, Carotinoide und Anthocyane – aufgrund der unterschiedlichen Dichte unterschiedlich weit dem Löschblatt hinaufgewandert waren.

 

Also lag die Antwort auf der Hand: Der Baum zieht im Winter das Chlorophyll a und das Chlorophyll b, die Farbstoffe, die für die Fotosynthese wichtig sind, aus den Blättern zurück. Die restlichen Farbstoffe Carotinoide und Anthocyane bleiben im Blatt übrig und lassen die Blätter bunt werden.

Und warum sind dann die Blätter im Sommer grün? Chlorophylle absorbieren vor allem im blauen und roten Bereich des Lichtes und reflektieren grünes Licht. Daher erscheinen chlorophyllhältige Pflanzenteile grün!!

 

 

„Wie kommt das Wasser ins Blatt?“

Der zweite Versuch der 5B und 3B

 

 

Im Rahmen dieser Frage kam der Botanische Garten Innsbruck diesmal zu uns ins

Reithmann – Gymnasium, um keine Anreisezeit auf Kosten unseres Unterrichtes zu vergeuden.

 

Das Team des Botanischen Gartens brachte für jeden von uns ein in Kalilauge gekochtes Blatt mit. Durch das Kochen in der Lauge war es uns möglich die obere und unter Epidermis, das Palisadengewebe und das Schwammgewebe mit sanftem Bürsten zu entfernen. Kurz gesagt: wir legten die Leitbündel (die „Adern“) des Blattes frei. Durch diese Leitbündel wird das Wasser, das durch die Wurzeln aufgenommen wird, in die Blätter gepumpt. Hier wird es zur Photosynthese, also zur Herstellung von Traubenzucker, benötigt.

Doch die Frage lautete „Wie kommt das Wasser ins Blatt?“. Im Zuge dessen untersuchten wir die Blattunterseite eines Blattes. Dort entdeckten wir die Spaltöffnungen. Durch diese Spaltöffnung „atmet“ und transpiriert („schwitzt“) die Pflanze. Transpirieren heißt also Verdunsten von Wasser. Und genau durch dieses Verdunsten wird der Wassertransport angetrieben.

Doch wie genau funktioniert das?

Grob und vereinfacht gesagt: Das verdunstete Wasser wird „nachgezogen“ um den Wasserunterschied auszugleichen. Die Gleichung S Saugspannung = O – W stellt uns die Verhältnisse in der Zelle genauer dar. Wobei O der Osmotische Druck ist, das entspricht der Konzentration des Zellsaftes und W ist der Wanddruck der Zelle. Wenn der Wanddruck den osmotischen Druck gerade kompensiert, dann kann kein Wasser mehr aufgenommen werden. Die Saugspannung der Zelle wird null.

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